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Kein Erfolg im Beruf: Manchmal liegt der Schlüssel im Elternhaus

„Wir können Kinder nicht erziehen, die machen uns eh‘ alles nach.“

Karl Valentin hat mit dieser Betrachtung durch seine humoristische Brille wohl nicht nur das “Kopieren” von vielen Eigenschaften der Eltern durch ihre Kinder in den ersten Lebensjahren gemeint. Dieser “Kopiervorgang” geht auch weit über die ersten 10 Jahre der neuen Erdenbürger hinaus. Sie beobachten uns erwachsene Eltern genau und meinen – zumindest spätestens bis zur Pubertät – dass wie wir unser Leben meistern auch für Sie ein gangbarer Weg sei. Unwidersprochen und ohne große Kritik. In den Jugendjahren flaut dieser “Trend” natürlich ab, da geht es dann eher um Abgrenzung, um das “Anders-sein”. Dennoch sind die Prägungen aus der Kindheit nicht auszulöschen – spätestens, wenn der junge Mensch die ersten Partnerschaften eingeht, kommen diese wieder zutage. Und zu guter Letzt mit Sicherheit dann, wenn diese Person dann selbst eine Familie gründet.
Dann können diese Prägungen, Wertvorstellungen, Vorurteile etc. sogar hinderlich sein. Dieser Klotz geht dann weit über den privaten Bereich hinaus und kann auch beruflich ziemliche Spuren hinterlassen.

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"Flüchtlinge" vor der eigenen Vergangenheit bekommen selten Asyl

Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.

Der aus den USA stammende Lyriker, Dramatiker und Kritiker Thomas Stearns Eliot hat mit diesem Zitat klar auf den Punkt gebracht, welche Dynamiken in unternehmerischen oder Familiensystemen vorherrschen. In Fluchtstrategien sind wir Menschen ohnehin unschlagbar, über Jahrzehnte kann es gut gehen, das die eine oder andere persönliche Belastung aus der Vergangenheit scheinbar “ad acta” gelegt worden. Meist wird in diesem Zusammenhang auch diese abgedroschene Phrase erwähnt:

Die Zeit heilt alle Wunden.

Tut sie nicht, sie lindert vielleicht so manche Verletzung, Kränkung oder Abweisung aus der Vergangenheit – mehr aber auch nicht. Auch deckt die Zeit viele Wunden gerne zu.

Durch bestimmte Ereignisse oder Wiederholungen des erlittenen Musters werden diese Zeichen der Vergangenheit wieder emporgeholt. Ganz gleich ob sich die Betreffenden in eine Therapie, Beratung oder Systemaufstellung begeben – wichtig ist, dass der Vergangenheit ins Auge geblickt wird, um wieder die Zukunft in den Fokus rücken zu können.

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Andere Menschen verändern? Mit einem Lächeln funktioniert es bestimmt

Ein Lächeln am Morgen kann Augenblicke im Leben von Menschen positiv verändern. Sie glauben das nicht? Dann werfen Sie mal einen Blick in die morgendliche Fadesse einer russischen U-Bahn.

Sehen Sie die bösen Blicke am Beginn des Lachanfalls des Fahrgastes? Wie würden Sie reagieren? Mitmachen, ignorieren?
Ab Minute 4 des Videos geht es übrigens richtig zur Sache…

Das Kurzvideo will uns eigentlich nur eine Frage stellen:

  • Wann haben wir zuletzt mit unserem Verhalten positiv auf die Gefühlswelt unserer Mitmenschen eingewirkt und haben dadurch auch etwas Schönes zurückbekommen?

Der Energielevel von positiv gestimmten Menschen ist einfach höher als jener, die negativ durch das Leben marschieren. Diese Energie wird – ganz gleich ob positiv oder negativ – auf unsere Mitmenschen übertragen. Wir können täglich entscheiden, was wir aussenden und was wir auf uns einströmen lassen.

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Eine Frage, die unter die Haut geht

Videos via YouTube werden täglich von Millionen Menschen auf dem Erdball geteilt und angesehen. Viel Spaßiges und Bedenkliches ist darunter zu finden und natürlich kommt auch der Kommerz nicht zu kurz. Spannend fand ich das Kurzfilm-Projekt “Fifty People, One Question”. Das Prinzip ist einfach: 50 Passanten wird in einer Stadt dieser Welt eine Frage gestellt. Eine Frage, die anscheinend sehr tief geht, wie man der Mimik der Befragten entnehmen kann. Eine Frage, die auch so manche fröhliche Person sehr schnell verstummen und nachdenklich werden lässt.
Schauen Sie sich mal ein paar Sequenzen des Kurzfilm-Projektes an, das heuer in der irischen Stadt Galway durchgeführt wurde.

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Sind Sie in Ihrem Element?

Eckart von Hirschhausen deutscher Arzt, Moderator, Kabarettist und Schriftsteller ist sicherlich vielen ein Begriff. Der Tausendsassa macht sich in seinen Programmen, die sich neben medizinischen Bereichen auch Themen der Lebensgestaltung widmen auch Gedanken darüber, wie schnell wir andere Menschen be- und verurteilen und wie wenig wir die für unsere Stärken passende Umgebung schaffen – wie in diesem Kurzvideo nachzuerleben ist. Er nennt diese Betrachtungsweise das “Pinguin-Prinzip”. Bitte unbedingt anschauen und erst dann hier weiterlesen.

Für mich hat es darin zwei spannende Passagen gegeben:

  • Wie schnell fällen wir Urteile, wenn wir Menschen in einer Situation erlebt haben?
  • Wie wichtig die Umgebung ist, dass das, was du kannst, auch zum Vorschein kommen kann.

Hirschhausen zeigt in seinen mit humoristischen Einlagen gespickten Ausführungen auf, dass wir alle den Weg zum unserem eigenen Element suchen und finden sollten.
Denn:

Stärken zu stärken ist so viel sinnvoller, als an seinen Schwächen herumzudoktern.

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Nachbetreuung nach Aufstellungen

Das Lösungsbild ist gestellt, der Klient nimmt dieses Bild nochmals in sich auf und bedankt sich bei den Repräsentanten. Die Aufstellung ist vorbei. Wirklich?

Oft macht sich allerdings recht bald eine gewisse Konfusion bereit, die Fülle der erhaltenen Informationen war dann doch für den einen oder anderen zu heftig. Doch das muss der Klient nun mit sich alleine ausmachen, oder? Muss er nicht! Denn diese Phase nach Systemaufstellungen ist gleichzeitig einer der größten Ansatzpunkte für Kritiker der Aufstellungsmethode.

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Wie realistisch ist unser Selbstbild?

Ein realistisches Selbstbild schützt vor schlechter Stimmung nach negativem Feedback. Wie uns ein überzogenes Selbstbild oder auch ein geringes Selbstwertgefühl beruflich wie privat gehörig zu schaffen machen kann, zeigt der Artikel Realität als Heilmittel sehr schön auf.

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Blick auf die Generationen

“Jede Generation lächelt über die Väter, lacht über die Großväter und bewundert die Urgroßväter.” William Somerset Maugham

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Sind Sie braun- oder blauäugig?

Nicht, dass Ihre Antwort auf diese Frage eine spezielle Bedeutung hätte. Denn gemeint ist vielmehr damit das Trainingskonzept derr US-amerikanischen Lehrerin und Anti-Rassismus-Aktivistin Jane Elliott.

Die Übung


Die Übung basiert auf der Aufteilung einer Gruppe von Menschen aufgrund ihrer Augenfarbe in Braunäugige und Nicht-Braunäugige. Die “Blauäugigen” werden so angesehen und behandelt, wie Nicht-Weiße, MigrantInnen und Nicht-Christen traditionellerweise in dieser Gesellschaft behandelt werden. Alle negativen Stereotype die wir in unseren Gesellschaften kennen, werden auf die Gruppe der Blauäugigen angewendet. Blauäugige werden als unterlegen eingestuft und als Unterlegene behandelt. Im Ergebnis beginnen diese, sich unterlegen zu fühlen und bestätigen das Stereotyp.

[Quelle: http://www.eyetoeye.org]

Klicken Sie ein wenig durch das Konzept dieser Übung. Ich denke, dass die Erkenntnisse dieser Übung auch auf viele andere Bereiche abseits des Rassismus anwendbar sind. Getreu Elliotts Grundsatz, der sich nach einem bekannten Sioux-Gebet angelehnt ist: “Oh Großer Geist, bewahre mich davor einen anderen Menschen zu beurteilen, bevor ich nicht eine Meile in seinen Mokkasins gelaufen bin.”

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Anerkennung als Keimzelle der Veränderung

Der Alltag in Unternehmen ist oft geprägt durch Urteile. Ganz klar, Überall, wo Menschen zusammen sind, wird be-, ge- und verurteilt. Doch urteilen (und damit irren) ist auch menschlich. Verglichen werden etwa Arbeitsleistungen, Ergebnisse, Quartalszahlen, Mitarbeiter untereinander etc.
Aufgegriffen wurde dieses Thema vor kurzem im BMO-Blog von Josef Eisner. Der Autor dieses Beitrages hält darin ein Plädoyer für die Akzeptanz und Anerkennung von Mitarbeitern – und nicht das Anstreben von “perfekten Systemen” in Unternehmen

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