Kein Erfolg im Beruf: Manchmal liegt der Schlüssel im Elternhaus
„Wir können Kinder nicht erziehen, die machen uns eh‘ alles nach.“
Karl Valentin hat mit dieser Betrachtung durch seine humoristische Brille wohl nicht nur das “Kopieren” von vielen Eigenschaften der Eltern durch ihre Kinder in den ersten Lebensjahren gemeint. Dieser “Kopiervorgang” geht auch weit über die ersten 10 Jahre der neuen Erdenbürger hinaus. Sie beobachten uns erwachsene Eltern genau und meinen – zumindest spätestens bis zur Pubertät – dass wie wir unser Leben meistern auch für Sie ein gangbarer Weg sei. Unwidersprochen und ohne große Kritik. In den Jugendjahren flaut dieser “Trend” natürlich ab, da geht es dann eher um Abgrenzung, um das “Anders-sein”. Dennoch sind die Prägungen aus der Kindheit nicht auszulöschen – spätestens, wenn der junge Mensch die ersten Partnerschaften eingeht, kommen diese wieder zutage. Und zu guter Letzt mit Sicherheit dann, wenn diese Person dann selbst eine Familie gründet.
Dann können diese Prägungen, Wertvorstellungen, Vorurteile etc. sogar hinderlich sein. Dieser Klotz geht dann weit über den privaten Bereich hinaus und kann auch beruflich ziemliche Spuren hinterlassen.