Go to content Go to navigation Go to search

Was ist eine verdeckte Aufstellung?

In jeder Form der Systemaufstellung – ganz gleich ob es sich um eine Variante einer Strukturaufstellung oder einer Familienaufstellung handelt – ist es möglich, die Aufstellung verdeckt durchzuführen. Was bedeutet nun “verdeckt”?

  • Die anwesenden Repräsentanten und Stellvertreter wissen nichts über das Problem, das der Anliegenbringer aufstellen möchte
  • Im Vorgespräch mit dem Klienten werden die gewählten Personen, Zustände (Ziele, Hindernisse, Ressourcen) oder Organisationsstrukturen (bei Firmenthemen) mit Buchstaben oder Zahlen kodiert

Weiter lesen →

Kommentare

Fehlender Selbstwert macht krank

Ich muss gestehen, ich habe noch nie gezählt, wie oft mir das Thema “Selbstwert” in Systemaufstellungen bisher begegnet ist. Rein nach meinem Gefühl zu urteilen, ist es aber bei drei von zehn Aufstellungen der Fall, dass dieses Thema mit dem Anliegen des Klienten verknüpft ist. Dabei ist es auch herzlich egal ob es sich um ein privates oder berufliches Anliegen handelt. Sowohl bei Managern ist dieses Thema ebenso präsent, wie bei der Ehefrau, die sich gegen ihren Ehemann “behaupten” möchte. Oft führe ich als Aufstellungsleiter auch selbst das Element “Selbstwert des Anliegenbringes” als eigenen Repräsentanten bei einer Systemaufstellung ein. Sobald diese “Person” aufgestellt ist, zeigt sich schon an Körperhaltung, wie es um den Selbstwert bestellt ist. Befragt man den “Selbstwert”, erhält man auch sehr oft detaillierte Infos über zurückliegende Verletzungen bzw. Prägungen aus der Kindheit. Oft bekommt man den Eindruck, dass vielen Menschen dieser im Lauf der Jahre abtrainiert wurde. Aufgabe der Aufstellung – ganz gleich ob Familienaufstellung oder Organisationsaufstellung – ist es, Wege zu finden, wie in kleinen Schritten dieser Selbstwert gestärkt werden kann. In der Nachbetreuung nach Abschluss der Aufstellung gehen wir dann gemeinsam daran, Schritt für Schritt diese kleinen Veränderungen in den Alltag zu transferieren.

Weiter lesen →

Kommentare

Nachbetreuung nach Aufstellungen

Das Lösungsbild ist gestellt, der Klient nimmt dieses Bild nochmals in sich auf und bedankt sich bei den Repräsentanten. Die Aufstellung ist vorbei. Wirklich?

Oft macht sich allerdings recht bald eine gewisse Konfusion bereit, die Fülle der erhaltenen Informationen war dann doch für den einen oder anderen zu heftig. Doch das muss der Klient nun mit sich alleine ausmachen, oder? Muss er nicht! Denn diese Phase nach Systemaufstellungen ist gleichzeitig einer der größten Ansatzpunkte für Kritiker der Aufstellungsmethode.

Weiter lesen →

Kommentare

Paaraufstellungen im Kontext Familienunternehmen

Folgendes hat sich vor einigen Zeit bei einer meiner Aufstellungsabende zugetragen. Eine Therapeutin empfiehlt einem von ihr betreutem Paar eine gemeinsame Aufstellung zu absolvieren. Beide scheinen nach Annahme der Therapeutin noch sehr stark in den Mustern ihrer Herkunftsfamilien verstrickt zu sein.
Dies hat sich bei der Systemaufstellung auch sehr rasch gezeigt. Doch sehr bald zeigte sich eine weitere Komponente. Das Paarthema war nicht nur von den beiden Herkunftsfamilien dominiert, sondern auch vom Familienunternehmen, dass derzeit noch Eltern des Mannes gehört. Die Firma war gleichzeitig der Fokussierungspunkt von fast allen Problemen – quasi die Spielwiese für viele Streitigkeiten, Missverständnisse und Interpretationen. Dies auch, weil sich auch eine baldige Betriebsübergabe abzeichnete. Um überhaupt mit dem eigentlichen Anliegen des Paares arbeiten zu können, war es zunächst notwendig, den Stellenwert des Unternehmens auf ein “gesundes” Maß zu reduzieren.

Nachbetreuung

Obwohl die Paaraufstellung – die zeitweilig auch zu einer kleinen Organisationsaufstellung mutierte – ein sehr klares Lösungsbild ergab, geht der Weg für die beiden jungen Menschen erst richtig los. Da bewährt es sich, dass ich nur Aufstellungen anbiete, wo es für die Anliegenbringer auch nach der Aufstellung eine professionelle Nach- und Weiterbegleitung gibt. In dem geschilderten Fall ist das die Psychotherapeutin die mit den beiden gemeinsam das sehr, sehr enge Geflecht Paar-Herkunftsfamilie-Unternehmen zu entwirren versucht.

Kommentare

Aufstellungsarbeit kompakt verpackt

Unser neuer Flyer “Systeme stellen” ist finalisiert – herzlichen Dank an Carola Friedrich für ihr wie immer tolles grafisches Know-how. Wir haben versucht, auf wenigen Seiten, Wissenswertes rund um die Aufstellungsarbeit und die Nachbetreuung kompakt zusammenzufassen. Viel Spaß beim Lesen!

Systeme stellen – der Flyer

Kommentare

Systemaufstellungen nun auch in Klagenfurt

Eine Neuigkeit in eigener Sache: In den nächsten Monaten werde ich parallel zu den mittlerweile etablierten Aufstellungsabenden und -tagen in Graz diese auch in Klagenfurt anbieten. Wie in Graz werden die Aufstellungen in Klagenfurt im Rhythmus von 1 1/2 Monaten stattfinden. Derzeit suche ich noch weitere Freiwillige für meinen Repräsentantenpool. Bitte einfach weitersagen und mir per E-Mail bekannt geben. Repräsentanten sind bei meinen Aufstellungen selbstverständlich kostenlos dabei. Freue mich schon auf den Start in Kärnten!

Kommentare

Von den Eltern lösen - und wie geht das?

Oft hört man als Aufstellungsgastgeber folgende Formulierung von Anliegenbringern: “Ich möchte mich endlich von meinen Eltern lösen und mein eigenes Leben leben.” Wohlgemerkt, diese Sätze stammen in der Regel nicht von Jugendlichen oder gerade volljährig gewordenen jungen Menschen, sondern von Erwachsenen – teilweise sogar mit eigener Familie.

Weiter lesen →

Kommentare

Glaubenssätze - unsere ständigen Verfolger

“Wenn wir Glaubenssätze verfolgen, nehmen wir am Leben nicht mehr aktiv teil. Wir fügen uns.” Dieses Zitat von Teamentwickler Erich Ziegler beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für suggestopädisches Lehren und Lernen (DGSL) Mitte Oktober in Bad Honnef kann ich nur unterstreichen. Glaubenssätze stehen für selbst auferlegte bzw. erlernte Dogmen bzw. in der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) für eine konstruktivistische Grundannahme. In der Regel haben Glaubenssätze sehr viel mit den Prägungen zu tun, die wir in der Kindheit von unserem (elterlichen) Umfeld erhalten haben. Und doch “verfolgen” uns diese Glaubenssätze bis ins hohe Alter. Hier einige exemplarische Beispiele:

Weiter lesen →

Kommentare

Aufstellungen: Keine Methode für "Nichtstuer"

Sehr oft werde ich als Systemaufsteller mit Anfragen folgender Art konfrontiert:

“Ich möchte gerne eine Aufstellung machen, weil sich dann das Problem XY endlich auflöst und ich wieder frei bin.”

Die Aufstellung gleicht nach dieser Betrachtung also einem Allheilmittel, dass wie von Zauberhand alle Probleme löst – und das ohne Zutun des Problemträgers! Toll – doch in der Realität das nicht so.
Ja, eine Systemaufstellung bringt Veränderungen für den Anliegenbringer mit sich. Die Sicht auf das Problem ist im Optimalfall eine andere geworden. Dadurch hat sich auch vielleicht bereits das eine oder andere Verhaltensmuster geändert. Und wie wir wissen, erzeugt ein bei mir verändertes Verhalten und Änderungen in meiner Umwelt.
NUR: Die Schritte zur Veränderung muss jeder schon selbst tun. Da werden auch 100 Aufstellungssettings nichts bringen, wenn die Person mit einem Problem nicht selbst ins TUN kommt.

Das ist aber auch kein Spezifikum von Systemaufstellungen, sondern wohl bei jeder Beratung oder Psychotherapie gegeben. Der Aufsteller, Berater oder Therapeut ist nur der Begleiter des Prozesses. Die Schritte in der Realität müssen schon selbst vom Klienten getan werden.

Kommentare [1]

Welchen Wert haben für Sie Geld und Erfolg?

Die eigene Beziehung zum Geld ist schon eine spannende Sache. Welchen Wert messe ich unserem Zahlungsmittel bei? Wie wichtig ist es für mich und mein Leben? Wie stark steht es im Fokus meiner Bemühungen?
Manchmal kommt ein Klient genau mit einer solchen Fragestellung zu unseren Aufstellungen – dieser Satz stammt von einem Geschäftsführer eines 10-Mann-Betriebes:

Ich arbeite wie ein Tier, nur mein finanzieller Erfolg stellt sich nicht ein. Okay, das Geschäft läuft nicht so dramatisch schlecht. Aber unterm Strich ist es zuviel zum Sterben und zuwenig zum Leben.

Weiter lesen →

Kommentare