Was uns ein Fußballtrainer über Nicht-Veränderbares lehren kann
Hörer der morgendlichen Radiosendung “Ö3-Wecker” des österreichischen Radiosenders Ö3 kennen sie nur zu gut – die unterschiedlichen Comedy-Formate, die einem ein Lächeln beim Start in den neuen Tag ins Gesicht zaubern sollen. Eine davon ist die “etwas verzerrt” wiedergegebene “Pressekonferenz” von Österreichs Fußball-Teamchef Didi Constantini. Ausgestrahlt jeweils in den Tagen rund um ein Fußballspiel der Nationalelf, werden die Aussagen Constantinis – dank Stimmenimitator – mit einem humoristischen Anstrich versehen. Legendär ist mittlerweile die Passage Es is holt jetzt amol aso (auf deutsch: “Es ist jetzt nun mal so.”) des gebürtigen Tirolers.
Warum das in diesem Weblog-Artikel ein Thema ist? Da ich alles andere als ein Fußballfan bin, geht es mir vielmehr um die persönliche Einstellung des ÖFB-Teamtrainers. Abgesehen wie er von der Comedy-Welt gesehen wird, verkörpert Constantini im realen Leben jemanden, der sich auch unter den widrigsten Umständen mit vorgegebenen Rahmenbedingungen abfinden kann. (Und dieses “Es is holt jetzt amol aso” gehört wie die Phrase “Damit miaß ma lebn” tatsächlich zu seinen Standard-Sagern).
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