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Wenn sich alles im Kreis dreht...

Nein, der Titel dieses Beitrags zielt nicht auf einen Schwindelanfall des Verfassers dieser Zeilen ab, sondern wenn sich Coach und Klient in einem Gespräch thematisch im Kreis drehen. Sicherlich hat dies schon jeder Berufskollege im Lauf seiner Karriere erlebt. Und natürlich haben wir Coaches auch in der Regel genug methodisches Rüstzeug in der Tasche, um diese Prozesse zu einem guten Ende zu führen. Mittlerweile greife ich allerdings auf diese Techniken immer weniger zurück und gehe in so einem Fall gleich zu einer Aufstellungssequenz über – da diese Gespräche in der Regel im Einzelsetting stattfinden, natürlich mit Bodenankern oder mit dem Systembrett.
Die Vorteile aus meiner Sicht:

  • Problem wird in seiner Gesamtheit auf einen Blick erfasst
  • Ideal für “kopflastige” Klienten, um mit ihnen auf einer beziehungsorientierten Ebene arbeiten zu können
  • Zielorientierung kann durch diverse Aufstellungselemente leicht eingeführt werden
  • Stärkeres Erleben des Klienten im Prozess, da künftige Handlungsmuster sofort ausprobiert werden können

Nachteile habe ich bislang noch keine in dieser Einzelsetting-Arbeit gesehen, bin aber offen für Ihre Meinungen!

Und was meinst du?




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